Notfallübung im Hemelinger Tunnel

Freitagabend am 03. März war der Hemelinger Tunnel plötzlich gesperrt, Rauch drang aus der Röhre und viel Blaulicht war rund um den Tunnel zu sehen. Zum Glück handelte es sich nicht um einen Ernstfall, sondern um eine Notfallübung, die das Amt für Straßen und Verkehr alle vier Jahre im Tunnel durchführt.


Unter Beteiligung der Feuerwehr Bremen, des Rettungsdienstes, des THW und des Reservistenverbandes Bremen wurden bei dieser Übung die Sicherheitseinrichtungen im Tunnel überprüft und das Vorgehen bei einem Tunnelbrand mit mehreren Verletzten geübt.
Im Tunnel wurde eine Übungssituation mit einem „brennenden“ PKW nach einem Verkehrsunfall vorgefunden. Mehrere, zum Teil verletzte, Personen befanden sich noch im Tunnel.


Wir nahmen mit einem Löschfahrzeug an der Übung teil und übten hier vor allem das taktische Vorgehen bei der Tunnelbrandbekämpfung nach der „Schweizer Lehre“. Dabei geht ein Atemschutztrupp als sogenannter Stoßtrupp mit vier Atemschutzgeräteträgern und nicht wie üblich mit zwei Atemschutzgeräteträgern vor. Jeder Stoßtrupp hat dabei seine eigene Aufgabe. So gibt es Trupps nur für die Brandbekämpfung und für den baulichen Schutz sowie Trupps, die sich nur auf das Suchen und Retten von Personen konzentrieren. Die Kräfte unserer Fahrzeuges wurden während der Übung für die Brandbekämpfung zusammen mit der Berufsfeuerwehr eingesetzt.


Da auch die Berufsfeuerwehr an der Übung teilnahm, stellten wir mit unserem zweiten Löschfahrzeug den Brandschutz im Bremer Osten am Gerätehaus sicher. Zu Einsätzen kam es glücklicherweise nicht.


An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Beteiligten für die sehr gute Vorbereitung und Durchführung der Übung bedanken.

 

                   

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